Jag skulle något liknande för att döda en död man.
Wenn ich sterbe, bist du mein letzter Gedanke

Das ist das Versprechen, das ich ihm gegeben habe.
Es war einer dieser schönen Tage gewesen, die wir zusammen verbracht haben. Eigentlich war jeder Tag schön, wenn er da war. Und eigentlich war er immer da. Wir saßen manchmal einfach nur ewig an unserem Bach und haben die Natur beobachtet oder uns einfach die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.. Gesprochen habe ich viel, Antworten kamen nur mit Gestiken zurück. Wie das halt bei solchen Wesen ist. Reden können sie nicht, aber man weiß trotzdem was sie meinen. Immer.
Ich hatte schon ganz vergessen, das diese Zeit nicht bleiben würde..

Eigentlich hatten wir nie Probleme, oft haben wir nur rumgealbert und spaß an der Freude gehabt.
Ich dachte wir beide hätten es geschafft, das all die schönen Momente uns aus unserer kaputten Welt gerettet hätten. Ich Trottel hab einfach nicht kapiert, dass ich letztendlich nicht geholfen habe. Und dann habe ich den größten Fehler gemacht, den ich mir nie verzeihen werde...ich war zu feige.

Es war Winter. Seit ca. einer Woche beobachtet ich, das er immer ruhiger wurde. Wenn er irgendwas hörte, regte er sich immer sofort auf. Nichts, er lag da und schlief. Das einzige was er neben Essen und Trinken noch wahrgenommen hatte, war ich. Aber er konnte noch lachen, irgendwie dachte ich, das ginge doch alles vorbei. Alles würde gut werden. Das hatte ich schon ein Jahr zuvor im Sommer gedacht.. Und ich sollte mich wieder Irren.
Das letzte Lachen, dass ich von ihm sah und spürte, war als er ging. Er freute sich. Ich wollte ihn ein letztesmal umarmen, doch er fuhr mich an und biss nach mir. Dann drehte er sich weg, freute sich auf die letzte Reise, er wusste ja nicht was kommen würde. Aber ich wusste das es ihm das Leben kosten würde. Ich wünschte ich wäre mitgegangen. Stattdessen saß ich zu Hause rum, zeichnete irgendwelche Toten Körper oder lief rum, schrie, heulte, schlug an Wände, warf sachen herum.. Als sie wieder kamen, war alles vorbei.. Es war zu spät.
Ich ging zu Ihm. Und er lag da...so friedlich.. Während ich ein verdammtes Bild gezeichnet hatte, ich hätte bei ihm sein können, nein, müssen.

Das ist nun 4 1/2 Monate her. Ich vermisse ihn jeden Tag in meinem Leben.

"Ihr zwei seid wie Geschwister, wie ein Paar, wie Freunde, wie zwei die immer für einander da sind, komme da was wolle. Du bist sein Ein und alles. Und er dein's."

Und letztlich war ich doch zu feige.

Ich doch trage ihn immer bei mir. Tag und Nacht. Immer. Und ich werde ihn auch nie ablegen. Den Gedanken, das ich irgendwann wieder bei ihm sein kann.

Ich kniete da, weinend über seinem kühler werdenen, kleinen Körper. Meine Eltern sahen meine Tränen und mein Dad hat nur weglacht.. Ich weis nicht warum er das tat.. Sie hatten mir seine Leiche hingelegt! Das werde ich ihm nie verzeihen, auch wenn ich weiß das es anders nicht gegangen wäre.. Letztlich haben sie dann total Respekt gehabt, wie ich mit dem Tod umging. Ich nahm ihn, wiegte ihn in meinen Armen hin und her, wollte ihn nicht wieder loslassen. Die eintretende Leichenstarre verformte ihn.. In seinem Grab nun schaut es so aus, als würde er ihm Arm gehalten.

Manchmal sitz ich da, und lache, wie eine Irre. Ich weiß nicht mal warum. Mein Gedanke liegt an ihn, das Bild seines Körpers hab ich vor meinem Inneren Auge. Ich bräuchte nicht viel.
Dann könnte ich bei ihm sein.
Doch ich habe ihm versprochen, für ihn, dieses Leben weiter zu leben.
Gewiss nicht für mich, denn ich habe meine Herzensfreude am Leben mit ihm zu Grabe getragen..


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